Ausstellung Common Spaces – Uncommon Design
Wie können Räume, Produkte und Informationen so gestaltet werden, dass möglichst viele Menschen sie nutzen können?
Die Ausstellung „Common Spaces – Uncommon Design“ entstand im Rahmen des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Sie macht sichtbar, wie Gestaltung Teilhabe ermöglichen, aber auch Ausschlüsse erzeugen kann. Ausgangspunkt ist die Frage, warum viele Räume nicht für alle Menschen funktionieren. Von barrierefreien Wohnungen über Planungsnormen bis hin zu Designstandards untersucht die Ausstellung, wie Vorstellungen von Normalität unsere gebaute Umwelt prägen und welche Körper, Fähigkeiten und Lebensrealitäten dabei mitgedacht werden und welche häufig übersehen bleiben.
Interaktive Stationen, Visualisierungen und räumliche Interventionen laden dazu ein, gewohnte Perspektiven zu hinterfragen und Gestaltung als gesellschaftliche Verantwortung zu verstehen. Besucher:innen begegnen dabei Themen wie Barrierefreiheit, Normierung, Partizipation und inklusiven Gestaltungsprozessen.
Ein Teil der Ausstellung entstand im Wintersemester 25/26 im Wahlmodul „Common Spaces – Uncommon Design: Inklusive Gestaltung jenseits der Norm“ an der School of Architecture Bremen. Bachelor- und Masterstudierende entwickelten Projekte, Werkzeuge und Experimente, die unterschiedliche Perspektiven auf inklusive Gestaltung eröffnen.
Ausgewählte Arbeiten wurden in die Ausstellung integriert und zeigen, wie Gestaltung Barrieren sichtbar machen und neue Formen der Teilhabe ermöglichen kann.